Forschung mit Blick auf die Master Thesis

Das Ziel: In M6 gilt es, ein wissenschaftliches Thema zu erforschen, um darüber nicht nur auf dem Symposium der Think Cross Change Media zu referieren, sondern auch einen wissenschaftlichen Artikel mit Chance auf Veröffentlichung zu verfassen und dadurch die wissenschaftliche Schreibe zu erlernen. In diesem Semester sollte vor allem das Thema Ethik behandelt werden. Nicht zuletzt sollen die Referate auf der Veranstaltung auch bei der Themenfindung für die Master Thesis helfen. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Kooperation mit der Johannes Kepler Universität in Linz.

Meine Erfahrungen: Nach dem Projekt im zweiten Semester, war es schön, zu erfahren, dass internationale Projekte doch gut funktionieren können. Die Zusammenarbeit mit Manuel und Michael von der Uni in Linz klappte reibungslos. Zusammengefunden haben wir, als ich als Themenvorschlag (nicht ganz uneigennützig mit Blick auf meine Master Arbeit) „Augmented Reality Games unter ethischen und rechtlichen Aspekten am Beispiel von Pokémon Go“ gebracht habe. Von allen Interessenten waren die beiden Jungs am schnellsten. Für mich ein Glücksfall. Sofort hatten wir eine WhatsApp-Gruppe gegründet und uns über Skype ausgetauscht. Die Aufgaben waren immer einvernehmlich und schnell verteilt und nie hing einer mit einer Abgabe zurück. So kann ein Projekt auch laufen! Bei unserer Forschung mittels Online-Umfrage haben wir in einschlägigen Facebook-Gruppen 219 Probanden gefunden. Die Ergebnisse sind interessant und werden mir sicherlich bei meiner Master Thesis auch noch nützen. Der gesamte Ablauf des Semesters (Methoden erläutern – Konzept erarbeiten – Artikel schreiben – Peer Review – Ergebnisse vorstellen) war sehr gut durchstrukturiert. Weniger gut durchstrukturiert war der geplante Besuch in Linz. Bis eine Woche vorher stand nicht fest, ob die Kosten für die Reise übernommen werden und dadurch habe ich sie dann schließlich für meinen Teil abgesagt. Wie ich von meinen Kollegen erfahren habe, hätte es sich aber für mich auch nicht gelohnt. Unser wissenschaftlicher Artikel ist im Peer Review schließlich wegen fehlender Grafiken (hätte ich mir schon fast denken können) nicht so gut angekommen. Allerdings hatten hier auch einige das Bewertungsschema nicht richtig verstanden… Daher mussten wir statt einer Präsentation auf dem Cross-Media-Symposium nur ein Poster vorstellen. Dieses kam jedoch super an und auch der Artikel ist mittlerweile überarbeitet worden.

Hier seht ihr das Poster.

Und hier gehts zum wissenschaftlichen Artikel.

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