Level 24 ist fast erreicht. Dazu bin ich gestern noch eine stolze Strecke mit dem Rad gefahren, um mal zu schauen, was in der Nachbargemeinde so los ist. Und siehe da: ein Pokéstop neben dem nächsten und noch dazu konnte ich während der Fahrt einige Eier ausbrüten. Am Samstag bin ich auch schon mit dem Rad in die Bauerschaften gefahren, um dort an einem Pokéstop ein Lockmodul zu installieren. Das Wetter war gut und auf der Parkbank konnte ich dann eine halbe Stunde in aller Ruhe warten, was so auftaucht. Zwischendurch habe ich dann auch noch die nebenliegende Arena eingenommen, denn in den Außenbereichen besteht die Chance, eine Arena etwas länger zu halten, da dort weniger Trainer hinkommen. Außerdem bin ich die letzten drei Tage auch jeden Tag fünf Kilometer gejoggt und habe das Smartphone mitgenommen. So konnte ich unterwegs noch Pokéstops abgrasen und Eier ausbrüten – ein netter Nebeneffekt des Sports und eigentlich auch der Anreiz, mich über die fünf Kilometer zu quälen. Das habe ich zwar sonst ab und zu auch schon gemacht, aber eben nicht so häufig und so ist so eine Laufstrecke eben auch spannender. Pokémon Go lässt sich eben wirklich gut in den Alltag integrieren. Allerdings merke ich schon, dass man hin und wieder immer noch blöd angeschaut wird, wenn man mit der geöffneten App auf dem Handy in der Fahrradhandyhalterung durch die Gegend fährt. Na ja, jetzt bin ich in Magdeburg und konnte unterwegs schon etliche Pokéstops mitnehmen. Hier scheinen auch viel mehr Viecher aufzutauchen, die sonst in Gescher nicht so regelmäßig spawnen. Einer Studienkollegin habe ich eben schon das Spielprinzip noch mal erklärt und sie womöglich „infiziert“. Sie will sich die App jetzt jedenfalls auch installieren. Ach ja, und das neueste Update hat leider immer noch nicht die erhoffte Tausch-Funktion gebracht. Dafür kann man jetzt sehen, wo man welches Pokémon gefangen hat.