Das Ziel: Im Journalismus-Teil von M1 soll es vor allem um qualitativ gute Recherche gehen. Die Funktion der Medien in der Gesellschaft soll ebenso beleuchtet werden wie das sich wandelnde Berufsverständnis der Journalisten.
Meine Erfahrungen: Der Journalismus-Teil „Recherche“ aus dem Modul M1 wurde mir von Berufs wegen angerechnet, sodass ich zumindest den Teil der Klausur nicht mitschreiben musste. Ich hatte zuvor gehört, dass dies auch selbst für gelernte Journalisten der schwierigste und am schlechtesten bewertete Part war. Als ich dann von Clemens erfahren hatte, dass er (ebenfalls im Journalismus tätig) sich den Teil anerkennen lassen hat, habe ich es auch versucht und war ebenso erfolgreich. Dennoch habe ich die Vorlesungen allesamt besucht und durch die geführten Diskussionen mit Frau Prof. Wuschig und meinen Kommilitonen neue Erkenntnisse gewonnen, wie zum Beispiel die, dass es keine Objektivität gibt. Wirklich interessant, aber es stimmt! In dem Moment, in dem man von einer Sache erfährt und sich damit beschäftigt, kann man schon nicht mehr objektiv an das Thema herangehen. Das war mir vorher noch nicht so bewusst. Als Einführung hätte ich es aber für meine Kommilitonen, die nicht aus dem Journalismus kommen, wichtig gefunden, zumindest sämtliche Darstellungsformen des Journalismus einmal anzureißen.