Auf zu neuen Horizonten

Ich habe immer schon gerne geschrieben. Schon als Kind habe ich – damals noch auf der Schreibmaschine – Geschichten über mehrere Seiten geschrieben. Kein Wunder also, dass ich in der schreibenden Zunft des Journalismus gelandet bin. Außer dem Schreiben ist eine wesentliche Kompetenz, die ich bei mir im Laufe der Zeit festgestellt habe, das, was man wohl intrinsische Motivation nennt. Dies führt bei Inhalten, die mich grundsätzlich interessieren oder bei denen ich irgendeinen (manchmal vielleicht auch weit hergeholten) Mehrwert für mich erkennen kann zu einem großen Maß an Selbstdisziplin. Das ist gerade in einem Studiengang, der zu 80 Prozent über Online-Kurse läuft eine gute Voraussetzung. Aus diesem Grund habe ich mir auch über die Jahre vier Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Spanisch und Niederländisch) zumindest so angeeignet, dass ich mich einigermaßen in jeder Sprache verständigen kann. Im Umkehrschluss muss ich aber auch gestehen, dass ich bei Inhalten, für dich ich mich nicht begeistern kann (zum Beispiel Mathematik) die Segel streiche oder mich zumindest nicht mehr als nötig mit dem Thema beschäftige.

Ausbildung auf Umwegen

Diese Einstellung hat auch dazu beigetragen, dass ich mich nach meinem Bachelor noch zu einer externen Abschlussprüfung zum Einzelhandelskaufmann hinreißen lassen habe, wobei ich mir innerhalb von drei Monaten den Berufsschulinhalt von drei Ausbildungsjahren erarbeiten musste. Dahinter steckte einfach der Gedanke, dass ich aus einer siebenjährigen Tätigkeit im Lebensmitteleinzelhandel mehr mitnehmen wollte als nur den kumulierten Stundenlohn von im Schnitt sechs Euro.

Durch Beruf und Reisen zu mehr Menschenkenntnis

Durch meine Journalistische Tätigkeit sowie meinen fünfmonatigen Aufenthalt in Australien bin ich auch zu einem höheren Maß an Empathie und Menschenkenntnis gelangt, was mir in Projekten sicherlich zugutekommt. Das Bachelor-Studium hat außerdem noch einmal meine Kreativität befeuert und durch zahlreiche Adobe-Programme wie InDesign, Illustrator, Photoshop, Dreamweaver, Flash und Premiere meine Kompetenzen im Design-Bereich geschult – ebenfalls Fähigkeiten, von denen ich sicherlich im Master-Studiengang noch profitieren werde.

Für potenziellen Chefposten gerüstet sein

Ein Bereich, mit dem ich mich bislang weniger befasst habe, ist die dritte Säule des Cross-Media-Studiengangs – das Management. Da bei uns in der Redaktion in den kommenden fünf Jahren die Stelle des Redaktionsleiters frei wird und ich es erstrebenswert finde, darauf hinzuarbeiten, benötige ich die entsprechenden Kompetenzen in Unternehmensorganisation und Mitarbeiterführung. Momentan würde ich mich der Position noch nicht gewachsen fühlen. Das möchte ich ändern, um mir zumindest die Option offenzuhalten – falls mir die Stelle angeboten wird – sie auch anzunehmen und als handhabbare Herausforderung zu betrachten. Hier wird mir sicherlich das Modul M5 weiterhelfen. Außerdem eignen sich die Mikromodule Businessplan Entwicklung und Crossmediale Geschäftsmodelle.

Kreativität in neue Bahnen lenken

Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Kreativität, die ich in der Jugend und während des Bachelor-Studiengangs noch hatte, nicht unbedingt abzuflauen droht, aber auf einem Level stagniert, den ich gerne höher ansiedeln würde. Daher zählt das Fach Kreativitätstechniken als Mikromodul zu meinem persönlichen Pflichtprogramm während des Master-Studiums. Gerne würde ich auch meine Design-Kompetenzen ausbauen, da mir das Gestalten seit dem Bachelor-Studium genauso viel Spaß macht wie das Schreiben – auch wenn ich per se weder malen noch zeichnen kann. Mikromodule, die dem gerecht würden, wären Design Patterns und Styleguides: How to communicate design, die beiden ebenfalls nach einem spannenden Feld klingen.

Fotografie kommt stets zu kurz

Da leider während meiner bisherigen journalistischen Laufbahn immer wieder die Fotografie trotz einiger Crash-Kurse zu kurz kam, möchte ich auch hier mit den Mikromodulen Fotografie, Bildbearbeitung, Retusche und Bildgrößen Kamera ansetzen.

Neue journalistische Bereiche erkunden

Im journalistischen Bereich möchte ich mir gerne über das Mikromodul Crossmedia und Gesellschaft gerne zunächst einen Überblick verschaffen, was möglich ist und außerdem die Bereiche Medienethik und Exposé, Treatment, Drehbuch interessenshalber vertiefen beziehungsweise neu erschließen. Da allerdings zur crossmedialen Aufstellung auch Videojournalismus und Social Media zählen, möchte ich auch einen Einblick in diese Bereiche über die entsprechenden Mikromodule bekommen. Aus Management-Sicht ist für mich auch ein Einblick in die eCommerce von Vorteil, da in der heutigen Zeit immer mehr Geschäfte – auch im Verlagswesen – übers Internet abgewickelt werden.

Mit der „Wissenscloud“ zum Erfolg

Als Lernmetapher möchte ich mir eine „Wissenscloud“ einrichten– analog zum Online-Speichermedium – an die mehrere einzelne Wolken (Mikromodule) dann andocken können. Also auf zu neuen Horizonten!

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