Zur Weihnachtszeit hat man in Magdeburg die Wahl, welchen Markt man besucht. Am besten gefallen hat uns aber der Mittelalter-Weihnachtsmarkt im Zentrum rund um die Johanniskirchen gegenüber dem Allee-Center. Lauter tolle Handwerkskunst, Rosen von Jericho, die ich noch nie zuvor gesehen hatte und natürlich viele Fressbuden. Ob Thüringer Braten über offenem Feuer oder auch Knobi-Brot und natürlich Poffertjes mit Nutella oder anderes Fettgebäck zum Nachtisch – hier ist Schlemmen nach Lust und Laune angesagt. Leider muss man für viele Köstlichkeiten lange anstehen. Das Positive ist aber, dass man trotzdem in der Regel keine kalten Füße bekommt, weil der Boden durch die vielen Holzhackschnitzel gut isoliert ist. Und wem es doch zu kalt wird, der kann sich bei einem heißen Met oder Glühwein im Zelt oder an den vielen offenen Feuern wieder aufwärmen. Es empfiehlt sich jedoch, alte Kleidung anzuziehen, da die Klamotten nach dem Besuch stark nach Rauch riechen. Der Markt ist aber einfach ein Muss zur Weihnachtszeit!
