Ein Jahr ist es jetzt her, dass ich mir die App Pokémon Go heruntergeladen habe. Der Hype hat sich seitdem eindeutig gelegt, und die, die es noch spielen, scheinen sich irgendwie dafür zu schämen. Denn angeblich spielen es weltweit noch 65 Millionen Menschen. Man sieht jedoch nur noch wenige in der Öffentlichkeit, was schade ist, da die neuen Raidkämpfe ja oft nur ab einer gewissen Gruppengröße funktionieren und auch bestimmte Items wie die TMs, mit denen man Pokémon eine andere Attacke beibringen kann, nur nach großen Raid-Kämpfen erhältlich sind. Die schwachen Raid-Bosse wie Karpador, Tyracroc oder Igelavar kann man auch alleine besiegen (so wie eben noch geschehen). Da fallen die Belohnungen im Anschluss aber nicht allzu üppig aus. An Pokéstops sollen wegen der Raids nun mehr Tränke abfallen. Dabei werf ich die Tränke als erstes immer weg, wenn ich im Beutel keinen Platz mehr hab. Mal sehen, vielleicht kann ich ja noch wieder einige ehemalige Spieler motivieren, zum Spiel zurückzukehren. Denn mittlerweile scheint es auch wieder etwas reibungsloser zu laufen. Von legendären Pokémon ist jedoch immer noch keine Spur. Ich vermute mal, dass sie aber in nächster Zeit als Raid-Bosse auftauchen und nur von den Spielern mit einer bestimmten Medaille („Gewinne mindestens 50 Raid-Kämpfe“ oder Ähnliches) gefangen werden können. Und auch da wird man wieder eine größere Gruppe brauchen. Mal schauen, was dieser Sommer noch so bringt. Jedenfalls keine Heerscharen von Pokémon-Jägern mehr, die ganze Innenstädte lahmlegen…