Es wird immer schwerer, die höheren Level zu erreichen. Mittlerweile ist Level 26 geschafft. Gut am neuesten Update ist, dass man einen Fangbonus für Pokémon einer bestimmten Art (z.B. Wasser) bekommt, wenn man bereits viele davon gefangen hat. Das bedeutet, die Viecher bleiben sicherer in den Bällen und brechen nicht so leicht aus, was einem viele vergeudete Bälle erspart. Ich habe bis jetzt immer noch keine Power-Ups eingesetzt. Das und sämtliche Entwicklungen sollen erst ab Level 30 stattfinden, da ich gelesen habe, dass ab dem Level keine stärkeren Pokémon mehr zu erwarten sind. Für die Arenen habe ich aus Eiern ein paar starke Kämpfer wie Lapras oder Sichlor bekommen und letzte Tage habe ich ein wildes Giflor gefangen – ich wusste gar nicht, dass es die überhaupt in freier Wildbahn zu fangen gibt. Jetzt ist es mein stärkstes Pokémon. Insgesamt beobachte ich, dass ich selbst das Spiel schon voll in meinen Tagesablauf integriert habe. Es läuft quasi immer nebenher, zieht aber (noch) selten meine Hauptaufmerksamkeit. Morgens stelle ich es nach dem Aufstehen an und lege das Handy beim Zeitunglesen auf den Tisch – meistens fange ich da schon zwei bis vier Viecher. Dann auf dem Weg vom Parkplatz zur Arbeit schalte ich es ein, um drei Pokéstops abzuernten und eventuell auch noch was zu fangen. Bei der Arbeit, stelle ich es hin und wieder an und lege es auf meinen Schreibtisch, um den Pokéstop vor der Tür hin und wieder zu drehen. Mache ich aber auch nicht öfter, als andere wegen irgendwelcher Nachrichten bei der Arbeit auf ihr Handy gucken. In der Mittagspause habe ich mir auf den Tipp eines Kollegen hin angewöhnt, mal durch die Coesfelder City zu streifen und vor allem entlang der Berkel an der Promenade Ausschau zu halten. Dort tummeln sich tatsächlich viele Wasser-Pokémon, die in Gescher sehr rar sind. Außerdem liegen zig Pokéstops auf dem Weg. Ich versuche dabei auch immer, eine Arena einzunehmen oder wenigstens ein Pokémon in eine Arena von Team Gelb zu setzen, um Münzen für den Shop zu erhalten. Fakt ist, dass ich so während der Mittagspause mal rausgehe und zumindest eine halbe Stunde an der frischen Luft bin, was ich sonst nie gemacht habe. Auch am Wochenende gehe ich jetzt mit meinem Handy viel lieber joggen. Sonst hat man es nur des Sports wegen getan, jetzt habe ich eine zusätzliche Motivation, weil man auf der Strecke noch Pokéstops ablaufen und Eier ausbrüten kann. Auch Fahrradtouren ins benachbarte Velen oder Südlohn habe ich schon einige Male unternommen. Insgesamt bekomme ich also viel mehr Bewegung. Die volle Aufmerksamkeit bekommt das Spiel also nur während der Pausen oder während der Entwicklungswellen und während des anschließenden Aussortierens der Viecher. Ansonsten habe ich es ganz gut in den Alltag integriert und lasse mich weiterhin zu mehr Bewegung motivieren.